Doron Rabinovici

Ein Wiener Autor in Erlangen

Doron Rabinovici zu Besuch im Poetikkolleg des Departments Germanistik und Komparatistik

"Literatur bietet zumindest die Chance neuer Fortschreibungen. Sie versucht zuweilen dem Entsetzen mit Humor zu begegnen, und zwar nicht um es durch brüllendes Gelächter zu übertönen, sondern, im Gegenteil, damit das Lachen einem im Halse stecken bleibe. Der Witz dient der Erkenntnis, wenn er uns das Denken nicht erspart, aber erleichtert, wenn er sich nicht über die Opfer lächerlich macht, sondern uns mit ihnen fühlen hilft."

Kimiko Nakayama-Ziegler Ursula Gräfe

Die Trauer der Teeschalen

Vom Leben und Sterben der Dinge in der japanischen Literatur

Vermutungen eines japanisch-deutschen Tandems

"Wir strampeln uns im Tandem ab"

Angelika Gillitz-Acar und Angelika Hoch über Leyla Erbil: “Eine seltsame Frau”

Die ferne Muttersprache

Die Sprache hat ein Gedächtnis, ist ein Speicher der Geschichte, erinnert an etwas, auch wenn ihr Sprecher sich an dieses etwas nicht erinnert, wenn er sie gedankenlos benutzt, erinnerungslos. Und manchmal ist es eben die Entfernung zur Sprache, die jene Erinnerung stiftet.