"... daß auch sein eigener Körper eigentlich aus Buchstaben besteht"
Die magisch-mythische Inszenierung der Fremdheit im Werk Yoko Tawadas (Ruth Neubauer-Petzold)
Jedes Wort bewahrt einen Abglanz des magischen Zustandes, wo es mit dem gemeinten Gegenstand eins ist, wo es mit der Schöpfung identisch ist. Aus dieser Sprache, dieser nie gehörten und unhörbaren, können wir gleichsam immer nur übersetzen, recht und schlecht und jedenfalls nie vollkommen, auch wo uns die Übersetzung gelungen scheint.
-- Günter Eich