Zsusza Bánk ...
... im Gespräch mit Schau ins Blau
Der Begriff „Freundschaftskult“ wird meist im Zusammenhang mit Literatur des 18. Jahrhunderts verwendet. Zsuzsa Bánk beweist jedoch mit der Beschreibung einer Dreierfreundschaft in ihrem Roman Die hellen Tage (2011), dass die literarische Behandlung dieser Thematik zeitlos bleibt. Aber wie müssen zwischenmenschliche Beziehungen eigentlich beschaffen sein, um funktionieren zu können und können wir ein Funktionieren überhaupt beeinflussen? Unter anderem über diese Fragen sprach Schau ins Blau anlässlich des Erlanger Poetenfestes mit der Autorin, deren Figuren ihre Freundschaftsgeschichten fast selbst geschrieben zu haben scheinen.