Kategorie ‘Traduko’

Die Trauer der Teeschalen - Vom Leben und Sterben der Dinge in der japanischen Literatur

von Ursula Gräfe • Datum: 06. September 2009 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Vermutungen eines japanisch-deutschen Tandems

„Jeder neue Gegenstand, wohl beschaut, schließt ein neues Organ in uns auf.” Den ganzen Beitrag lesen »



“Wir strampeln uns im Tandem ab”

von Angelika Gillitz-Acar • Datum: 31. August 2009 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik
Angelika Gillitz-Acar und Angelika Hoch über Leyla Erbil: “Eine seltsame Frau”

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“Wir tauschten Blicke - alle drei”: Tandemübersetzen mit Autor

von Steffen Popp • Datum: 31. August 2009 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik
Uljana Wolf und Steffen Popp über das Übersetzen miteinander und von/mit Christian Hawkey.

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„… um Anerkennung für die Kultur dieses Landes zu suchen“

von Yüksel Pazarkaya • Datum: 25. Januar 2009 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Ein Gespräch mit dem deutsch-türkischen Autor und Übersetzer Yüksel Pazarkaya

Während der Übersetzerwerkstatt des Erlanger Poetenfests im Sommer 2008 sprach Schau ins Blau mit dem deutsch-türkischen Schriftsteller und Übersetzer Yüksel Pazarkaya. Das Gespräch über das Ankommen in einem fremden Land und in der fremden deutschen Sprache, den damit verbundenen Kampf gegen Diskriminierung jeder Art und die Aufgabe des Übersetzers als Vermittler zwischen den Kulturen, kann hier im Podcast nachgehört werden: Den ganzen Beitrag lesen »



Die ferne Muttersprache

von Jan Koneffke • Datum: 04. Dezember 2008 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

„Nicht die Geliebte ist fern, sondern Entfernung ist die Geliebte”, lautet ein Bonmot des Wieners Karl Kraus. Die geistreiche Spitze gegen romantische Sehnsuchtsstrategien lässt sich aber auch ganz nüchtern verstehen, wenn man sie beispielsweise auf geliebte Mütter bezieht. Und, warum nicht, auf die Muttersprache.

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Ilma Rakusa über den Autor-Übersetzer, Sprachheimaten und klangliche Transformationen

von Ilma Rakusa • Datum: 20. November 2008 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Im Rahmen der Übersetzerwerkstatt des Erlanger Poetenfests 2008 sprach Schau ins Blau mit der Autorin und Übersetzerin Ilma Rakusa.

Schau ins Blau: In Ihrem Vortrag „Der Autor-Übersetzer” in der Übersetzerwerkstatt des Erlanger Poetenfests 2008 problematisierten Sie den Balanceakt von Autor-Ich und Übersetzer-Ich in Personalunion. Können Sie nochmals zusammenfassen, worin dieser Balanceakt für Sie besteht?

Ilma Rakusa: Abgesehen davon, dass sich Schreiben und Übersetzen zeitlich in die Quere kommen - entweder ich übersetze oder ich schreibe - geht es darum, beim Übersetzen den eigenen Ton zugunsten eines fremden aufzugeben. An diesem Gebot führt meines Erachtens kein Weg vorbei. Die persönliche Zurücknahme gehört zum vornehmen Geschäft des Übersetzens. Da ich mich aber gleichwohl „einbringen”, also meine spezifischen Fähigkeiten entfalten möchte, ist es entscheidend, Texte auszuwählen, die das ermöglichen. So übersetze ich im Wesentlichen nur poetische Prosa - ob aus dem Ungarischen, Russischen, Serbokroatischen oder Französischen spielt dabei eine sekundäre Rolle. Poetische Prosa ist jenes Genre, das mich kreativ herausfordert und dem ich mich aufgrund meiner eigenen schriftstellerischen Tätigkeit besonders verbunden fühle. Auch hier gibt es verschiedene Spielarten, also Tonalitäten, in jedem Fall aber handelt es sich um sprachintensive Texte. Genau das erscheint mir reizvoll: die Arbeit am Sprachmaterial, dergestalt, dass der übersetzte Text in Tonfall und Klangfarbe, in Rhythmus und Melodie dem Original möglichst nahe kommt.

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„Ich habe einer neuen Wirklichkeit zuliebe gemogelt”

von Zsuzsanna Gahse • Datum: 20. November 2008 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Anlässlich der Übersetzerwerkstatt beim Erlanger Poetenfest 2008 sprach Schau ins Blau mit der in der Schweiz lebenden Autorin und Übersetzerin Zsuzsanna Gahse über Interkulturalität, die Begegnung des Eigenen mit dem Fremden sowie den Unterschied von sprachlicher und bildhafter Ausdrucksform. Den ganzen Beitrag lesen »



Das außer uns andere

von Ulrike Draesner • Datum: 20. November 2008 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Wenn Gedichte Dinge aus Sprache erzeugen, dann ist jede Übersetzung eines Gedichts eine massive Verschiebung. Sie ist fremde Verkörperung. Den Ort, an und aus dem man schreibt, könnte man vielleicht das ‚in mir andere’ nennen. Und das, was übersetzt, das ‚außer mir andere‘. Den ganzen Beitrag lesen »



Der Fluss, über den der Fährmann fährt, ist die Sprache

von Mirjam Pressler • Datum: 20. November 2008 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Jeder, der mit Sprache zu tun hat, vor allem jeder, der meint, Übersetzen sei ja eigentlich ganz einfach, wenn man über den entsprechenden Wortschatz in einer Fremdsprache verfügt, sollte noch einmal lesen, was Mark Twain über die schreckliche deutsche Sprache geschrieben hat: „Bestimmt gibt es keine andere Sprache, die so ungeordnet und unsystematisch, so schlüpfrig und unfassbar ist; man treibt völlig hilflos in ihr umher, hierhin und dahin; und wenn man schließlich glaubt, man hätte eine Regel erwischt, die festen Boden böte, auf dem man inmitten der allgemeinen Unruhe und Raserei ausruhen könne, blättert man um und liest: „Der Schüler beachte sorgfältig folgende Ausnahmen.“ Man lässt das Auge darüber gleiten und entdeckt, dass es mehr Ausnahmen als Beispiele für die Regel gibt…“

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„Das Schlüpfen in eine fremde Haut ist wie ein Ausruhen von sich selbst“

von Anne Weber • Datum: 20. November 2008 • Ausgabe: 9.1 - Ethik und Ästhetik

Anlässlich des Erlanger Poetenfests traf Schau ins Blau die Autor-Übersetzerin Anne Weber, die seit ihrem achtzehnten Lebensjahr in Frankreich lebt und schreibt. Sie ist eine Grenzgängerin zwischen den Sprachen, indem sie nicht nur in beiden Sprachen schreibt, sondern auch in beide Sprachen übersetzt - sowohl die Texte Anderer als auch ihre eigenen.

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