Diskursrituale – Überlegungen zu Manifestation, Bedeutung und Wandel

Diskursrituale – Überlegungen zu Manifestation, Bedeutung und Wandel

von Johannes Queck 

Der Begriff des Rituals hat einen rückständigen Beigeschmack. Gemeinhin werden damit heute eher ethnologische Studien zu traditionalen Gesellschaften in Verbindung gebracht als das Leben des modernen Menschen, in dem das Ritual allenfalls im religiösen Leben oder im Kontext von Hochzeiten und Beerdigungen seinen Platz hat. Weitet man seinen Blick jedoch unter Fokussierung auf die zentralen Eigenschaften von Ritualen als gruppenspezifische, stark formalisierte Handlungen, die über einen unmittelbaren Zweck hinausweisen, eröffnen sich auch für die Reflexion über die moderne Gesellschaft etliche Ansatzpunkte und Verständnishilfen. In diesem Essay soll die von Michel Foucault geprägte Anwendung des Ritualbegriffs auf die Diskurstheorie im Mittelpunkt stehen. Foucault verwendete Ritual als Bezeichnung für verschiedene Regulierungsmechanismen, die zur Ordnung des Diskurses beitragen und vor allem auf eine Verknappung der sprechenden Subjekte abzielen. Es geht also im Kern um die Beobachtung, dass in Diskursen streng geregelt ist, wer als aktiver Teilnehmer vorgesehen ist und wer nicht. Es bedarf dazu eines festen Repertoires an Qualifikationen, Verhaltensweisen und Zeichen, die einen Diskurs über die dadurch sichtbar werdende Rollenverteilung strukturieren (vgl. Foucault: 27f.). Diese Repertoires müssen natürlich wesensmäßig stabil sein, um ihre Funktion zu erfüllen. Gleichwohl müssen sie auch immer wieder vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels geprüft und angepasst werden, was zu einer stetigen Dynamik führt.

Diese Verknüpfung von Ritualbegriff und Diskurstheorie soll im Folgenden auf den Kontext von Literatur und Engagement angewandt werden. Konkret soll es um die Frage gehen, wie das Ritual im Foucaultschen Sinne für Autor:innen im literarischen und im politischen Diskurs innerhalb westlicher Gesellschaften zum Tragen kommt und wie es sich verändert. Der literarische Diskurs meint hierbei diejenigen diskursiven Praktiken, die sich um den Kern des literarischen Werkes kristallisieren, wohingegen im Zentrum des politischen Diskurses das gesellschaftliche Zusammenleben steht. Es geht hierbei jeweils nicht um Fachdiskurse, sondern um Interdiskurse im Sinne Jürgen Links, die verschiedene Spezialdiskurse integrieren und somit für eine breite Öffentlichkeit anschlussfähig werden (vgl. Link: 122f.).

 

Autor:innen im literarischen Diskurs

Was also sind die Bestandteile des Rituals, das die Rolle von Autor:innen im literarischen Diskurs auszeichnet? Gleichsam als Befähigungsnachweis fungiert die erste Veröffentlichung, die das Individuum als Akteur etabliert. Hier muss jedoch direkt eingeschränkt werden: nicht jede Form der Veröffentlichung eines Werks macht eine:n Autor:in zu einer Stimme im literarischen Diskurs. In diesem Zusammenhang spielt die Vermittlungsinstanz der Verlage eine zentrale Rolle. Diese konstituieren die vielleicht wichtigste Komponente der Diskursverknappung, wie es in der Foucaultschen Terminologie heißt: die Zahl der Individuen, die zur Teilnahme am Diskurs berechtigt sind, wird durch diese Hürde bereits stark eingeschränkt. Schließlich kann auch nicht jeder Verlag eine privilegierte Stellung im Diskurs garantieren. Nur wenige renommierte Verlage können diese Sprungbrettfunktion qua ihres Ansehens und ihrer traditionellen Bedeutung erfüllen, wobei speziell die Bedeutung der Tradition schon eine wichtige Verbindung zur Ritualtheorie offenlegt. Im Umfeld einer Buchveröffentlichung finden sich zudem Handlungen, die den Bezug zu Ritualen im engeren Sinne noch deutlicher zeigen. Lesungen zum Beispiel können als performative Ausformulierung der Stellung von Autor:innen im literarischen Diskurs interpretiert werden; die Zuhörer:innen nehmen willentlich die passive Rolle des Rezipienten ein und versichern Autor:in und Öffentlichkeit damit der Relevanz des vortragenden Individuums. Die Bedeutung der Veranstaltung leitet sich maßgeblich von ihrer in der Tradition verankerten Formalisierung ab, das Format ist schließlich bekannt und akzeptiert; das Publikum konstituiert sich als Gemeinschaft in der Funktion des Rezipienten; und die Lesung dient nicht in erster Linie dem Zweck, dass die Zuhörer:innen den Inhalt des Werkes kennenlernen, sondern verweist darüber hinaus auf die Etablierung bzw. Festigung der Autor:innenrolle im Diskurs. In etwas geringerer Deutlichkeit lässt sich dieser Ritualcharakter auch für Interviews oder Diskussionen über literarische Gegenstände feststellen. Wenn es sich hierbei nicht um öffentliche Veranstaltungen vor Publikum, sondern um medial übertragene Ereignisse handelt, ist den Zuschauenden bzw. Zuhörenden die Aufmerksamkeit einer virtuellen Gemeinschaft bewusst, die die privilegierte Stellung des:der Autor:in innerhalb des Diskurses deutlich macht. Und bei öffentlichen Veranstaltungen, die zusätzlich medial übertragen werden, stellt die Inszenierung des Publikumsinteresses einen zentralen Aspekt der rituellen Überzeugungskraft dar. Eine entscheidende Bedeutung haben für diese performativen Aspekte der aktiven Diskursteilnahme vor einer sichtbar präsenten Öffentlichkeit natürlich kanalisierende und konzentrierende Anlässe wie beispielsweise Buchmessen oder Literaturfestivals. Ihr Fehlen während der Coronapandemie bedeutet eine erhebliche Störung der Ordnung dieses Diskurses, die speziell die Etablierung neuer Akteure erschwert. Konkret ist die weithin empfundene Problematik des Umstandes, dass „Kultur nicht stattfinden kann“, eben unter anderem darauf zurückzuführen, dass Künstler nicht im direkten Publikumskontakt als Künstler inszeniert werden können, was ihre Beeinflussung des Diskurses entscheidend hemmt.

Über das literarische Werk kann ein:e Autor:in natürlich auf den politischen Diskurs einwirken. Will sie:er diesen Einfluss jedoch selbst ausüben, ohne auf andere Akteure angewiesen zu sein, muss er unter dem Vorzeichen des entsprechenden Rituals selbst an diesem Diskurs teilnehmen.

Autor:innen im politischen Diskurs

Stärker noch als im literarischen Diskurs existiert innerhalb des politischen Diskurses eine ausgeprägte Symbolsprache, die sich in einem Spannungsfeld von aktualisierender Dynamik und stabilisierender Statik bewegt. Es gibt unmissverständliche, von einer langen Tradition gestützte Zeichen, die die Befähigung eines Individuums zu einer aktiven Rolle im politischen Diskurs in Richtung der Gesellschaft signalisieren. Zuvorderst ist hier ein durch eine Wahl legitimiertes politisches Mandat zu nennen, das ja gleichsam auch den Auftrag zur Mitgestaltung der Politik und damit auch des politischen Diskurses beinhaltet. Thomas Meyer, der die Wirkmacht und Bedeutung von Ritualen in der Sphäre des Politischen, besonders im Hinblick auf moderne Demokratien beschrieben hat, bezeichnet Parlamentswahlen als das „zentrale Ritual der Demokratie“ (Meyer: 209). Dementsprechend groß ist die damit verbundene Legitimation. Dieses Mandat bringt außerdem verschiedene Möglichkeiten seiner performativen Ausgestaltung mit sich. Je engagierter diese Möglichkeiten genutzt werden, umso mehr wird der jeweilige Akteur auch als entscheidende Stimme innerhalb des Diskurses wahrgenommen. Dazu gehören Reden im Parlament, die ihre rituelle Kraft in Bezug auf die Gesamtgesellschaft freilich erst durch die Übertragung und Rahmung durch die Massenmedien, zum Beispiel im Kontext von Nachrichtensendungen, entfalten. Dazu gehören auch die schon erwähnten Auftritte in Talkshows, in denen Politiker als kompetente Vertreter eines bestimmten Diskurses beziehungsweise eines bestimmten Inhalts eines Diskurses inszeniert werden. Man darf natürlich auch die persönliche Begegnung von Politikern mit Bürgern, die die politische Sphäre auf personaler Ebene anschlussfähig macht, in diesem Zusammenhang nicht vergessen. Diese nivelliert die Unterschiede zwischen den aktiven und den passiven Akteuren des Diskurses nicht etwa, sondern legitimiert sie durch eine subjektiv erfahrbare Verbindung zwischen den beiden.

Zu Beginn habe ich aber betont, dass der politische Diskurs, zumindest im Rahmen dieses Essays, keineswegs mit dem Diskurs in der Politik bzw. dem Diskurs von Politikern gleichzusetzen ist. Es ist auch bereits angeklungen, dass die Akteure der hier interessierenden Gruppe der Autor:innen auch ohne ein politisches Mandat Zugang zu den Schaltstellen des Diskurses erhalten können: zum Beispiel über das Feld genuin politischer Publizistik oder aber mithilfe jener performativen Praktiken, die das Vorrecht der gewählten Volksvertreter darstellen, aber in mehr oder minder seltenen Ausnahmen auch für andere Personen offenstehen (z.B. Reden im Parlament oder auf Parteitagen, Teilnahme an politischen Talkshows). Wirksam sind diese vor allem dann, wenn sie sich mit anderen Zeichen persönlicher politischer Kompetenz verknüpfen lassen, zum Beispiel mit der Mitgliedschaft in einer Partei oder der Veröffentlichung genuin politischer Texte. Je nach Bedarf kann von Kritikern dann natürlich der Makel des nicht vollständig vollzogenen Zugangsrituals, also des fehlenden Mandats durch Wahlen, aufgerufen werden. Entscheidend ist aber, dass Autor:innen den politischen Diskurs auf diese Art und Weise nicht nur indirekt mitgestalten können, sondern durch die Übernahme einer vordefinierten Rolle in demselben als sprechende Subjekte innerhalb des Diskurses anerkannt werden und ihn somit selbst maßgeblich mitprägen können. 

Die skizzierten Diskursrituale sind, wie bereits erwähnt, stabile Gebilde. Sie sind aber nicht starr, sondern von stetigem Wandel geprägt. Diese Ritualdynamik steht in enger Wechselwirkung mit der gesellschaftlichen Entwicklung, was im Folgenden anhand von zwei grundlegenden Tendenzen in den westlichen Gesellschaften der Gegenwart konkretisiert werden soll: Kulturelle Diversifizierung und Digitalisierung.

Ritualdynamik

Die fortschreitende kulturelle Diversifizierung in westlichen Gesellschaften sucht ihren Ausdruck in einer Infragestellung etablierter Ordnungsgrundsätze. Privilegierende Symbole im Kontext von gesamtgesellschaftlich relevanten Diskursen, wie Weißsein, Männlichkeit und ein Name, der nicht auf eine Migrationsgeschichte hindeutet, sollen nicht länger als solche fungieren. Dies führt zur Gegenwehr vonseiten einiger Akteure, die in diese Ordnung eingebettet sind und von ihr profitieren. Diese Konflikte gehen mit noch tiefgreifenderen Aushandlungsprozessen des Rituals einher, zum Beispiel im Hinblick auf die verwendbare Sprache als akzeptiertes Zeichensystem. Etablierte sprachliche Muster und Symbole werden infrage gestellt, wenn sie auf Akteure mit grundlegend anderen Erfahrungshorizonten treffen, die den Anspruch haben, die diskursiven Ordnungen in ihrer Gesellschaft mitzubestimmen. Plötzlich werden nämlich beleidigende und diskriminierende Implikationen und Explikationen sichtbar, die vorher aufgrund mangelnden Widerspruchs im Verborgenen oder zumindest unhinterfragt blieben, woraufhin die Forderung nach einer Änderung bzw. Abschaffung dieser Praktiken gestellt wird. Eine Änderung des Rituals bedeutet jedoch eine Änderung der Diskursordnung und diese gefährdet wie bereits angesprochen in vielen Fällen die Privilegierung der bisherigen Akteure und bedeutet damit eine grundlegende Verschiebung von Machtverhältnissen in Bezug auf die Deutung von Wirklichkeit. So wundert die häufige und heftige Diffamierung von in die Ordnung des Diskurses eingreifenden Maßnahmen nicht – man denke nur an die Bemühungen zur geschlechtersensiblen Sprachverwendung.

An diesem Beispiel lässt sich auch der Unterschied zwischen der indirekten Beeinflussung des politischen Diskurses (und damit der gesellschaftlichen Wirklichkeit) über die Teilnahme am literarischen Diskurs auf der einen Seite und der direkten Partizipation am politischen Diskurs durch die Übernahme einer ritualgestützten Rolle in demselben nochmals illustrieren. Schließlich wirkt schon allein die Veröffentlichung eines literarischen Werkes im Zusammenspiel mit dem für den literarischen Diskurs typischen Ritual auf eine Änderung der ritualtypischen Symbolik hin, wenn die betreffende Person beispielsweise eine schwarze Frau mit Migrationsgeschichte ist. In diesem Sinn ist die Publikation alleine schon ein politisch engagierter Akt, weil sie über die Beeinflussung eines gesamtgesellschaftlich relevanten Interdiskurses auch die gesellschaftliche Realität beeinflussen kann. Eine Diskussion über die gesellschaftlichen Verhältnisse und die Notwendigkeit ihrer Änderung kann diese Person jedoch erst mitbestimmen, wenn sie öffentlich sichtbar die Bühne des politischen Diskurses betritt, zum Beispiel über die Darlegung ihrer Argumente in einer Talkshow als Teil der öffentlichen politischen Debatte.

Eine weitere grundlegende Entwicklung, die zu einer verstärkten Infragestellung der herrschenden Diskursrituale in den beiden hier im Zentrum stehenden Diskursen führt, vollzieht sich nunmehr seit geraumer Zeit in Bezug auf die medialen Ausdrucksformen gesellschaftlicher Kommunikation.

Vor dem epochalen Einschnitt, den Digitalisierung und Internet bedeuteten, waren die Distributionsmechanismen von Diskursbeiträgen derart restriktiv, dass eine starke Selektion erfolgte, bevor Äußerungen den Diskurs überhaupt erreichten. Nun sehen sich die alten Kontrollinstanzen (Verlage, Zeitungen, Fernseh- und Radiosender, …) aber seit einigen Jahren mit einer Situation konfrontiert, in der sie kein zwingender Bestandteil der Diskursvermittlung mehr sind. Texte und Meinungsäußerungen können in Eigenregie veröffentlicht werden, über eine Website, einen Blog und vor allem über Social Media. In vielerlei Hinsicht befinden wir uns in einer Übergangszeit. Verbindliche Rituale, die den Diskurs in diesen neuen Medien kontrollieren, bilden sich zwar langsam heraus, zum Beispiel im Fall von YouTube-Videos: die Klickzahl wird zum symbolischen Kapital, die Einblendung von Quellenbelegen steht für Seriosität, Kanäle werden zu Netzwerken und Marken, die die Diskursordnung prägen. Diese Rituale können gesamtgesellschaftlich aber noch nicht das Maß an Autorität beanspruchen, das die in der analogen Medienlandschaft ausgebildeten Rituale auszeichnet. Im Hinblick auf Jugendliche und junge Erwachsene mag dies zwar anders aussehen, aber diesen fehlt als gesellschaftliche Gruppe wiederum die Deutungsmacht, die eine substantielle Neuordnung des Diskurses voraussetzt. Der Umstand, dass dieselben Menschen in zwanzig Jahren die gesellschaftlichen Entscheidungspositionen besetzen werden und ihr Leitmedium dann mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr wohl einen entscheidenden Platz in der Diskursordnung einnehmen wird, verdeutlicht, dass die Dynamik dieser Ordnungen auch in hohem Maße eine Generationenfrage ist. Indikatoren für eine Neujustierung der politischen Diskursordnung über Mischformen sind bereits unverkennbar vorhanden, und zwar in Form entsprechender Handlungen etablierter Akteure, wie zum Beispiel der Gründung des Online-Content-Netzwerkes funk durch ARD und ZDF im Jahr 2016 oder der Einbindung von Social Media in Talkshows über die Diskussion von Nutzerkommentaren. Für Autor:innen bedeutet dies: heutzutage gibt es zwar vielfältigere Zugangsmöglichkeiten zum literarischen und politischen Diskurs, die Etablierung als anerkannter Akteur muss aber noch weitgehend über die traditionellen Rituale stattfinden. In den kommenden Jahrzehnten könnte sich die Situation aber grundlegend ändern.

Fazit

Gesellschaftliche Diskurse sind sehr stark vom Wechselspiel zwischen ihren Inhalten und deren Vermittlung geprägt. Zumindest gilt es, die große Bedeutung symbolischer, traditionsbezogener und performativer – also ritualtypischer – Faktoren bei der Analyse von Diskursen in angemessener Form zu berücksichtigen. Diese erweiterte Perspektive kann helfen, die Mechanismen gesellschaftlicher Kommunikation besser zu verstehen und zu erklären. Argumente und Ideen können nicht losgelöst von den sie verbreitenden Akteuren und der Art ihrer Verbreitung betrachtet werden. Das führt dazu, dass die Stellung dieser Akteure innerhalb der Ordnung des Diskurses zu einem entscheidenden Faktor wird, der wiederum maßgeblich von ihrer rituellen Performanz beeinflusst wird, wie am Beispiel von Autor:innen im literarischen und politischen Diskurs gezeigt wurde. Dies soll natürlich nicht die Relevanz der inhaltlichen Dimension von Äußerungen innerhalb eines Diskurses in Abrede stellen, sondern das Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren besser zu verstehen und einzuschätzen helfen.

Literatur

Foucault, Michel: Die Ordnung des Diskurses, Frankfurt 1991.

Link, Jürgen: Sprache, Diskurs, Interdiskurs und Literatur (mit einem Blick auf Kafkas Schloß), in: Kämper, Heidrun / Eichinger, Ludwig M. (Hg.): Sprache – Kognition – Kultur. Sprache zwischen mentaler Struktur und kultureller Prägung, Berlin 2008, S. 115-134.

Meyer, Thomas: Rituale der Politik, in Michaels, Axel (Hg.): Die neue Kraft der Rituale, Heidelberg 2007, S. 201-212.

Johannes Queck, 1995 in Kronach geboren, studierte in Augsburg Europäische Kulturgeschichte, Geschichte und Anglistik. Nach dem Bachelor absolvierte er die Ausbildung für die 3. Qualifikationsebene im bayerischen wissenschaftlichen Bibliothekswesen und arbeitet seit seinem Abschluss in der Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek. Parallel dazu studiert er Ethik der Textkulturen in Augsburg.