“How words and images slip in and out of each other”

Lydia Daher und Warren Craghead III im Gespräch mit Schau ins Blau

Wie Federn schweben sie vor das Auge des Betrachters, diese zarten und doch entschiedenen Bleistiftzeichnungen des amerikanischen Comickünstlers Warren Craghead III. Über, unter, hinter und inmitten der Zeichnungen finden sich Buchstaben der deutschen Lyrikerin Lydia Daher, die sich bei geduldigem Hinsehen zu Worten und Versen zusammenfügen. Die Grenze zwischen Text und Bild verflüchtigt sich in diesem Zeichen von Transkulturalität, das den Titel „Kleine Satelliten“ trägt. Schau ins Blau hat mit Künstlerin und Künstler gesprochen.

SCHAU INS BLAU: Lydia Daher – Sie sind eine sehr vielseitige Künstlerin, Sie haben früher Poetry Slams bestritten, Sie schreiben und veröffentlichen Gedichte und vertonen diese auch. Schließlich haben Sie begonnen, Musik zu machen – 2007 kam Ihre erste CD heraus. Ihre Cut-Up-Collagen wiederum schlagen eine Brücke von der Lyrik zur Bildenden Kunst. Ähnlich wie Ihre aktuelle Arbeit, in der Ihre Texte von Warren Craghead III in Zeichnungen transformiert werden. Was reizt Sie so sehr am Überschreiten von konventionellen Grenzen zwischen unterschiedlichen Kunstformen?

LYDIA DAHER: Für mich sind das letztlich alles Plattformen für mein Schreiben, denn das spielt in allen meinen Arbeiten die zentrale Rolle, auch in der Musik und der Bildenden Kunst. Und da jede Kunstform nach einer anderen Herangehensweise, nach einer anderen literarischen Strategie verlangt, fühle ich mich immer wieder neu herausgefordert. Ich arbeite gern mit anderen Künstlern zusammen, mag das Prozesshafte, den Austausch, und dass ich im Vorfeld immer bloß eine sehr vage Ahnung von dem haben kann, was am Ende tatsächlich dabei entsteht. Nicht zuletzt ist der Grund für die vielen Projekte also schlicht und einfach mein Interesse.

SCHAU INS BLAU: Wenn nun die Musik oder das Bild eine Plattform für Ihre Texte darstellen – fällt es da schwerer zu schreiben, weil mehr als der Text allein bedacht werden muss oder ist es womöglich gar leichter, weil eine andere Kunstform gewissermaßen einen Rahmen vorgibt?

LYDIA DAHER: Das kann ich nicht sagen. Man stößt immer auf Schwierigkeiten und Hindernisse. Bei gemeinschaftlichen Projekten ist die intensive Auseinandersetzung mit den Arbeitsweisen und Traditionen der anderen Künstler und Künste für mich inspirierend und bereichernd. Und während des Arbeitsprozesses selbst ist man natürlich nicht, wie sonst beim Schreiben, bloß auf sich selbst zurückgeworfen, man kommuniziert und lotet gemeinsam Wege und Möglichkeiten aus.

SCHAU INS BLAU: Sie arbeiten auch mit internationalen KünstlerInnen zusammen. Besteht für Sie ein Zusammenhang zwischen dem Überschreiten von Grenzen zwischen verschiedenen Kunstformen und dem geografisch/kulturellen Überschreiten von Grenzen?

LYDIA DAHER: Da gibt es mit Sicherheit Parallelen. Ich experimentiere gern, lasse mich gern überraschen. Ich mag Begegnungen auf fremdem Terrain und dank meiner Reisen und Auftritte fürs Goethe-Institut hatte ich in den letzten Jahren oft die Möglichkeit, extrem Spannendes zu erleben. Ich versuche, im Ausland nicht nur zu zeigen, was ich so mache, sondern auch Künstler vor Ort kennenzulernen, mit ihnen aufzutreten, aufzunehmen, immer mit der Option, dass daraus mehr entstehen kann. Im Rahmen einer Einladung nach Algier ist beispielsweise gemeinsam mit der maghrebinischen Band Tatafull die EP „Algier“ entstanden. Und in Wolgograd hatte ich vor ein paar Monaten zusammen mit einer russischen Band einen Auftritt auf einem Wolgadampfer – 10 Minuten Probe, 40 Minuten Auftritt (lacht). Kurz darauf kam der Gegenbesuch des Duos Microwave Popcorn. Ich hatte Auftritte in Augsburg und München organisiert.

SCHAU INS BLAU: Nun haben Sie in den letzten Monaten mit dem amerikanischen Comiczeichner Warren Craghead III zusammengearbeitet. Wie hat sich dieses Projekt ergeben, das sowohl Grenzen zwischen Bild und Text, als auch Grenzen zwischen Sprache und Kultur überschreitet? Wie haben Sie sich kennengelernt?

LYDIA DAHER: Vor einigen Jahren begann ich, mich für Comics zu interessieren und habe viel gelesen und recherchiert. Comickunst und Lyrik haben viele Gemeinsamkeiten, das ist vielleicht nicht offensichtlich, aber es ist so. Stichworte: Reduktion, Rhythmus, Komposition und Leerstellen. Bilder, die sich gegenseitig beschwören und gegenüberstehen, um etwas Neues zu evozieren, oder etwas schwer zu Fassendem näher zu kommen. Irgendwann jedenfalls bin ich im Internet auf Warren Craghead III gestoßen, meiner Meinung nach einer der spannendsten Künstler auf dem Gebiet des experimentellen Comics, der experimentellen Zeichnung. Ich habe mir ein Buch von ihm bestellt, für das er Gedichtzeilen von Guillaume Apollinaire zeichnerisch umgesetzt hat. Das hat mich sehr begeistert. Als ich im letzten Jahr eine Anfrage für eine Ausstellung bekam, wollte ich diese Plattform unbedingt für Kollaborationsprojekte nutzen. Ich habe Craghaed III meine Idee geschildert und er war zum Glück offen dafür. Ich habe sofort mit dem Schreiben begonnen.

SCHAU INS BLAU: Aber Sie haben sich bis dato noch nie getroffen?

LYDIA DAHER: Getroffen haben wir uns leider noch nicht. Wir haben per Mail kommuniziert und die knapp einhundert Zeichnungen hat er per Post nach Deutschland geschickt. Im Herbst wird der Maro Verlag unsere komplette Arbeit in Buchform veröffentlichen, vielleicht klappt es ja dann mit dem Treffen.

SCHAU INS BLAU: Um was geht es in dem Projekt? Was war die Grundidee?

LYDIA DAHER: Die Grundidee war: Ich liefere die Texte und er die Zeichnungen. Da er kein Deutsch versteht, mussten die Texte übersetzt werden. Und weil die Übersetzung poetischer Texte knifflig ist und je nach Übersetzer anders ausfällt, habe ich alle fünf Gedichte jeweils zweimal ins Englische übertragen lassen. Geschickt habe ich ihm dann diese und auch die deutschen Originaltexte. Ich bat ihn darum, mit dem Sprachmaterial absolut frei umzugehen. Das hat er dann auch getan.

SCHAU INS BLAU: Wer hat die Gedichte für Sie übersetzt?

LYDIA DAHER: Eine Version stammt von Paul-Henry Campbell, einem erfahrenen Lyrikübersetzer, der auch für Verlage und Zeitschriften arbeitet, die andere von Lukas Wahden, der zu der Zeit in London lebte und studierte und einfach leidenschaftlich gern Gedichte übersetzt. Beide haben einen großartigen Job gemacht.

SCHAU INS BLAU: Inwiefern verändert das den Schreibprozess, wenn man weiß, man schreibt einen Text, der verbildlicht wird? Zum Teil sind Ihre Texte ja auch ohne Zeichnung schon sehr bildhaft.

LYDIA DAHER: Es findet ein zusätzliches ‚Um-die-Ecke-Denken‘ statt. Ich habe Cragheads Zeichnungen beim Schreiben immer mitgedacht – nicht konkret, eher als noch zu füllender Raum. Für die Kollaboration habe ich mich weniger auf das durchkomponierte Gedicht konzentriert als vielmehr auf Sequenzen und einzelnen Zeilen und Halbzeilen, weil ich wusste, dass die Texte von ihm auseinandergenommen werden. Ich habe für unser Projekt darauf geachtet, möglichst keine Wortspiele und Metaphern zu verwenden, die es im Englischen nicht gibt. Missverständnisse komplett auszuschließen ist natürlich nicht möglich und auch nicht die Absicht gewesen, denn auch die haben ja bekanntlich Potential.

SCHAU INS BLAU: Wenn man nun als Leser oder Betrachter ein solches Werkstück ansieht, fällt einem zunächst die Zeichnung als Ganzes ins Auge. Erst dann, nach und nach, versucht man einige Buchstaben zu entschlüsseln, aus denen man dann mit Mühe ein Wort und schließlich vielleicht einen Satz bilden kann. Hatten Sie keine Angst, dass Ihre Texte in den Zeichnungen untergehen oder sich darin auflösen?

LYDIA DAHER: Nein, überhaupt nicht. Ich habe vollstes Vertrauen in Cragheads Können und Gespür und freute mich einfach nur auf die Transformationen. Dafür sind die Texte ja entstanden! Für mich sind Text und Bild nun nicht mehr trennbar und ich bin sehr glücklich, wenn ich mir die Blätter ansehe.

SCHAU INS BLAU: Trotz allem wurden Ihre Texte, selbst einzelne Worte, zerlegt und zerrissen. Keine Gewalttat in Ihren Augen?

LYDIA DAHER: Nein, das ist ja das Grandiose an seinen Arbeiten, dass es sich eben nicht um bloße Illustrationen mit wortwörtlicher Wiedergabe des Textes handelt. Er lässt sich ein, führt weiter, öffnet Türen. Und das keinesfalls grob oder plakativ. Respektvoll, eigen, mutig. Das mag ich sehr. Es ist eine Auseinandersetzung im wahrsten Sinne des Wortes.

SCHAU INS BLAU: Haben Sie nicht, zwischen all den Experimenten und dem ständigen Drang nach einem weiteren transkulturellen Spagat (bezogen sowohl auf verschiedene Kunstformen als auch auf verschiedene Kulturen) Angst, einen Kern zu verlieren?

LYDIA DAHER: Das kam schon vor. Aber wie sollte dieser „Kern“ in Bezug auf kreative Arbeit definiert sein? Braucht man einen? Und wenn ja, muss man ihn aussprechen, bzw. erklären? Diese Fragen interessieren mich derzeit überhaupt nicht, was ziemlich befreiend ist. Ich mache, was ich machen will – und Punkt.

SCHAU INS BLAU: Transkulturelle Themen stehen momentan hoch im Kurs, sie kommen gut beim Publikum an und lassen sich doch sicher auch gut verkaufen, oder?

LYDIA DAHER: Ich bekomme gutes Feedback. Und das noch von den richtigen Leuten! (lacht) Aber damit wirklich gutes Geld zu verdienen, das ist wieder eine andere Sache. Meine Arbeiten sind nicht gerade dem Mainstream zuzuordnen, aber die Summe meiner künstlerischen und kulturellen Aktivitäten sichert mir seit vielen Jahren mein Auskommen.

SCHAU INS BLAU: Wir danken Ihnen herzlichst für dieses Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude bei ihrer grenzgängerischen Tätigkeit. Auf dass weiterhin solch tolle, innovative Kunstprojekte daraus hervorgehen mögen.

Nach den Zeichnungen folgt das Interview mit Warren Craghead III.


 

Einen weiteren Einblick in das Heft bietet folgender Link: http://issuu.com/lydiadaher/docs/kleine_satelliten Die Broschüre kann für 12 Euro inkl. Versand bei Lydia Daher per Mail bestellt werden – mail@lydiadaher.de


SCHAU INS BLAU: Warren Craghead III (What does this “III” in your name mean?), over the last few months you have been cooperating with the German poet Lydia Daher. You took her texts as an inspiration for your drawings. Your pencil pictured her words. How would you describe the relation between text and drawing in this project?

WARREN CRAGHEAD III: The „III“ means I’m the third in my family to have the same name – my father and grandfather were both called „William Warren Craghead“ like me. It’s like royalty!

Text and drawings are things I like to get all mixed up in my work. I try to treat letters and words as images and image as text elements.  I’ll add commas and punctuation to drawings as if they were sentences and I will scramble and push words visually to turn them into pictures.

In this project I wanted to do all that but there was the added complication of the different languages and that I was working with someone else’s words. I tried to be respectful of the great poems Daher gave me while also twisting and bending them into good and strong drawings.

SCHAU INS BLAU: The project crossed the border between countries – it crossed the border between languages – it crossed the border between different forms of art. How did the idea for this transboundary project come up?

WARREN CRAGHEAD III: Daher approached me about doing a project together. Neither of us were sure of how it would work! She sent me some very beautiful poems, in both German and English, and I just started drawing. As I worked I really began to see the border-crossing we were doing – between image and text, between languages, even between our different ideas of what the pieces would turn out to be.

SCHAU INS BLAU: Did you consider the barrier of languages rather as a handicap or as a productive aspect?

WARREN CRAGHEAD III: I found it to be a great help. I do not know German at all so when looking at her poems in German I could focus only on the formal poetic parts – the sounds, the rhythms, the shapes of lines. I did have English translations of everything which helped to see what was being said, but on the drawings where I used the original German there was a bit of stepping off a cliff into the air – I did not know what I was saying by scrambling a word or breaking a line as I drew.  I like that though – I enjoy seeing a film or tv program halfway through and being confused. So this project at time was like that – beautiful confusion.

SCHAU INS BLAU: Sometimes it’s quite hard to decipher the text you integrated into the pictures. Why didn’t you add the text more legible?

WARREN CRAGHEAD III: I do that to try to slow down the reading process and force the viewer or reader to really look, not merely read. Many works that combine text and images are read so fast, I try to get people to slow down and look. I also like adding some of the confusion that I love.

SCHAU INS BLAU: The words kind of dissolve into the drawings. Where would you draw the line between poetry and graphic art?

WARREN CRAGHEAD III: I see words and images and them being intimately connected on a continuum.  I used to be obsessed with ancient Egyptian and Mayan hieroglyphics because they operate in a weird middle place between images and words. I try to find a place in between there too.

SCHAU INS BLAU: Do you write texts yourself?

WARREN CRAGHEAD III: I do. A lot of my work uses things I’ve written.

SCHAU INS BLAU: How did you deal with the three versions of the texts which lay on your desk in the end? (Did you first read them all and then draw one after another – or did you always start with the same translation?)

WARREN CRAGHEAD III: I was very grateful that Daher gave me all the different translations that she sent. I read them all first and just started drawing. I meant to just pick my favorite chunks to add to what I drew, but I became very interested in the differences between the English translations. Some of the changes were subtle but some were large. I appreciated the work that went into translating Daher’s original German poems and I wanted to both reflect that effort and participate in it. So I drew ALL the translations. It was a lot more drawing than I anticipated!

For each chunk I drew the same thing for each translation, so, for example, for a certain line of Daher’s poem I might have drawn a picture of a house.  I drew the same house for the two English versions of that same line from the original poem. Just as in the slight differences in the translations, there were differences in my drawings since I was drawing the same house three times.

SCHAU INS BLAU: Looking at the originals I got the impression that you erased some lines. Did you always give yourself only one try?

WARREN CRAGHEAD III: I mostly do them in one go but I sometimes go back and erase and edit. Sometimes the editing and erasing becomes scratching out and scribbling over!

SCHAU INS BLAU: Some pictures consist of text and drawing. Some only of text. What is the reason?

WARREN CRAGHEAD III: I’ve done very little work with just text and wanted to try it. For that multi-part poem Daher sent me, I decided to cram together both the German and the English, but use (almost) only the words and letter forms and try to give them the same aesthetic and drawing quality I would give to a regular „picture.“

SCHAU INS BLAU: Do you consider your series of drawings as a comic?

WARREN CRAGHEAD III: Yes, I do.  A weird comic, but a comic!

SCHAU INS BLAU: How do words influence your drawings in general?

WARREN CRAGHEAD III: Since my early days of making art I’ve been attracted to how words and images slip in and out of each other. An image and a word put together make a third thing, a new thing.

SCHAU INS BLAU: What are your future plans? Would you like to keep cooperating with foreign poets or was it a unique adventure?

WARREN CRAGHEAD III: I would love to do more collaborations like this. I think drawing can do anything and am happy to find new ways for it to work with other artists and writer whose work I like. I was lucky with this that Daher is such a good poet.  It made it much easier to draw and draw because I love her writing.

SCHAU INS BLAU: [Space for the question you always wished to be asked]

WARREN CRAGHEAD III: „Why do you draw?“ I think I’m trying to both understand and record the world.  It’s an act of love.

Die Gespräche mit Lydia Daher und Warren Craghead führten Eva Pörnbacher, Teresa Wörle und Lotfi Younsi.

Anmerkungen
  1. Note: Original version in German and two English versions of two different translators.

Warren Craghead III was born in 1970 in Alexandria, Virginia. He likes making pictures and has exhibited his work internationally. He has also published many works including the Xeric Grant winning Speedy and several collaborations with poets and writers, one of which was nominated for a Pushcart Prize in 2006. He received an MFA in 1996 from the University of Texas at Austin, and a BFA from Virginia Commonwealth University in Richmond, Virginia in 1993, and attended the Skowhegan School in 1993. He has been drawing since he was a child, like all kids do, just for fun and in order to understand the world. He started drawing more seriously in university, but for mostly the same reasons – fun and to understand the world, but also to find things and share them. Warren Craghead III lives nowadays in Charlottesville, Virginia, USA with his wife and two daughters.

Die Lyrikerin und Musikerin Lydia Daher, wurde 1980 in Berlin geboren, wuchs in Köln auf und lebt heute in Berlin. Sie arbeitet allein oder gemeinsam mit anderen Künstlern auch im Bereich der Bildenden Kunst und des Hörspiels (z.B. BR Hörspiel und Medienkunst). Regelmäßig kuratiert sie spartenübergreifende Kulturveranstaltungen (z.B. Brechtfestival Augsburg) und ist als Dozentin für kreatives Schreiben tätig. Ihre Arbeiten wurden vielfach in nationalen und internationalen Zeitschriften und Anthologien publiziert und mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet (z. B. Bayerischer Kunstförderpreis). Ihre Musikalben werden vom Münchner Indielabel Trikont veröffentlicht. Im Auftrag des Goethe-Instituts reiste sie u. a. nach Hongkong, Algier, Warschau und Moskau. Zuletzt erschienen diverse Kollaborationsarbeiten, beispielsweise die EP „Algier“, die Broschüre „Kleine Satelliten“ (Zeichnungen: Warren Craghead III) und zusammen mit dem Münchner Fotograf Gerald von Foris das Foto-Text-Buch „Frisches Trauma“.